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Erhöhung der Steuerehrlichkeit

 

Zur Bekämpfung grenzüberschreitender Steuerhinterziehung sowie sonstiger Formen mangelnder Steuerdisziplin entwickelte die OECD den Standard für den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten. Am 29. Oktober 2014 verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland neben zahlreichen anderen Ländern zur Umsetzung eines solchen Austausches von Informationen.

Der Standard verpflichtet ausländische Finanzinstitute zur Meldung von Informationen über Finanzvermögen der deutschen Steuerpflichtigen an die deutsche Steuerverwaltung.

Diese Informationen werden zwischen den Steuerverwaltungen der teilnehmenden Staaten ausgetauscht. Für die Klarstellung der Erhöhung der Steuerehrlichkeit bei internationalen Sachverhalten sorgt mit 96 Seiten das BMF-Schreiben vom 1. Februar 2017.

 

Nichtsteuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen gem. § 1 Abs. 1a UStG oder eine steuerbare Lieferung

 

Die entscheidende Frage bei der Beurteilung, ob eine nichtsteuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen gem. § 1 Abs. 1a UStG oder eine steuerbare Lieferung vorliegt, lautet: Wird das gesamte Unternehmen bzw. ein in der Gliederung des Unternehmens gesondert geführter Betrieb oder nur ein unselbständiger Teil des Unternehmens verkauft. Anhand eines praktischen Beispiels vom Verkauf von Taxikonzessionen erläutert und vertieft das Bayerische Landesamt für Steuern in seiner Verwaltungsanweisung die Abgrenzungsproblematik erneut und ersetzt damit seine Verfügung vom 29. 5. 2009. Mehr lesen...

 

Umsatzsteuer in Russland: Besteuerung elektronischer Dienstleistungen ab 01.01.2017

 

Unternehmen, die bestimmte Dienstleistungen an in Russland ansässige Verbraucher erbringen, müssen sich seit dem 01.01.2017 in Russland umsatzsteuerlich registrieren lassen. 
Folgende Dienstleistungen sind grundsätzlich von der neuen Regelung betroffen: 
- Lizenzen zur Benutzung von Software, Datenbanken und Onlinespielen 
- Verkauf von elektronischen Inhalten (Musik, Filme, E-Books und ähnliches) 
- Bereitstellung von Handelsplattformen 
- Domains und Web-Hosting 
- Onlinebasiertes Pay-TV und kostenpflichtiges Internetradio 
- Onlinewerbung 
- Datenspeicherung (Cloud-Systeme)

Die russische Finanzverwaltung hat ein elektronisches Portal in russischer und englischer Sprache bereitgestellt, über das sich Unternehmer steuerlich erfassen lassen können, durch Ausfüllen eines Antrages. Diesem Antrag sind weitere Dokumente auf dem elektronischen Wege beizufügen. Nach erfolgter Registrierung soll man über dieses Portal als „elektronisches Finanzamt“ auch Steuererklärungen einreichen und Zahlungen überblicken können. Steuererklärungen sollen bis zum 25. Tag nach Ende des betreffenden Quartals eingereicht werden. 
Über die Folgen der Nichtanwendung oder einer Falschanwendung dieser Neuregelung informiert Sie Ihr Steuerberater.

Swetlana Muth

 

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